Freitag, 19. Mai 2017

Spuren der Melancholie

Siehst du die Träne auf ihrem Gesicht?
Längst schon ist diese verwischt.
Verbittert schaut sie nun drein,
denn sie lebt ihr Leben ganz allein.


Die Spuren der Melancholie im Herzen,
niemand linderte jemals ihre Schmerzen.
Den Glauben ans Gute längst verloren,
ist ihre Seele vor Jahren gestorben.


So sitzt sie nun alleine vor einer Wand,
weil sie nie einen lieben Menschen fand,
der ihr beistand in ihrer allergrößten Not.
Ihr Herz zerbrochen und die Seele tot.


Die Jahre zogen nur so an ihr vorüber,
das Schicksal schlug zu, immer wieder.
Die letzte Hoffnung ist längst verflogen,
der Himmel hat sich grau zugezogen.


Ihren Seelenkummer vor allen versteckt,
das Gesicht von keinem Lächeln bedeckt.
Die Augen blicken traurig in die Welt,
sie wartet allein – bis der Vorhang fällt.



Dienstag, 2. Mai 2017

Gedankenchaos

Leseprobe zum Buch "Spuren der Melancholie"
(erhältl. ab Juli bei Amazon)


Abstrus die Gedanken,
eine leidvolle Qual.
Abstrus die Gedanken,
wann hab ich die Wahl?


Ich spreng die Ketten,
ich weiß nicht wann.
Ich spreng die Ketten,
ganz sicher irgendwann.


Die Gedanken verwirren,
ich muss sie besiegen.
Die Gedanken verwirren,
ich lasse sie fliegen.


Ich spreng die Ketten
dann mit aller Macht.
Ich spreng die Ketten,
der Gedanke es macht.


Freitag, 7. April 2017

Osterspecial

Dauerhafte Preissenkung meines Buches "Als meine Seele erwachte".

Ab nun bei Amazon erhältlich für 4,99 €
Das sollte sich der Osterhase nicht entgehen lassen um es in die Osternester zu legen. ;-)


Als meine Seele erwachte
  • Taschenbuch: 70 Seiten
  • Sprache: Deutsch & teilw. Englisch
  • ISBN-10: 1533276021
  • ISBN-13: 978-1533276025


Samstag, 18. März 2017

Quelle des Lebens

 
Erdrückt unter der großen Last,
gefesselt an der Mutter Erde.
Getrieben, ohne Ruhe, ohne Rast,
bis ich am Ende begraben werde.


Des müden Hauptes gesenkter Blick,
gedankenversunken in der Stille.
Das Erkennen in diesem Augenblick,
der letzte Weg führt zur Quelle.


Zur Quelle wo einst alles begann,
ertrinkend im Meer der Gefühle.
Das Wasser, dass uns alle verband,
dort wo ich deine Seele berühre.


Ein Tränenmeer flutet die Deiche,
gewaltig bricht es über den Damm.
Vernichtet die dort stehende Eiche,
bricht die Äste, bricht den Stamm.


Spült das modrige Holz von dannen,
getrieben, ohne Ruhe, ohne Rast.
Bis wir alle die Flügel ausspannen,
befreit von der unsäglichen Last.
 

Donnerstag, 9. März 2017

Es geht voran

... mit dem neuen Buch. Ihr dürft gespannt sein.

Quo vadis?



Sag mir, wohin dein Weg dich führt,
wenn deine Seele nichts mehr spürt.
Wenn dein Herz langsam gefriert,
weil du alles verlierst.

Sag mir, wie lange wird der Weg sein,
den du nun gehst für dich allein.
Wenn kein Ziel in weiter Ferne,
niemand hatte dich gerne.

Sag mir, was wirst du am Ende finden,
wenn die Lebenssäfte schwinden.
Dein Weg ist vorbestimmt,
der Tod immer gewinnt.

Sag mir, mein Herz,
"Wohin gehst du?"